Was

Was ist die JugendFEIER

Mitte des 19. Jahrhunderts begannen frei denkende Bürger, sich von den Kirchen und damit auch von Firmung und Konfirmation abzuwenden und Schulentlassungsfeiern zu veranstalten, die sie „Jugendweihe“ nannten.
Anfang der 30er Jahre war die Jugendweihe ein fester Bestandteil der Festkultur in Deutschland. In einigen Städten nahmen mehr als 20 Prozent der Schulabgänger an den Feiern zur Jugendweihe teil, die sogar im Radio übertragen wurden. Nach Zerschlagung der Arbeiterparteien sowie dem Verbot der freigeistigen Organisationen durch das NS-Regime durften keine Jugendweihen mehr durchgeführt werden. Mit dem Aufleben der freigeistigen Verbände in den westlichen Sektoren wurde auch die Jugendweihe wieder ins Leben gerufen. Bis Mitte der 50er Jahre blieb diese Feierform in der DDR jedoch nicht zugelassen. Danach nutzte der ostdeutsche Staat die Jugendweihe zur Durchsetzung eigener Zwecke. Heute nennt der Humanistische Verband Deutschlands – der sich 1993 als Zusammenschluss vieler freigeistiger und freireligiöser Organisationen gründete – seine bundesweit durchgeführten Veranstaltungen JugendFEIER: Wir weihen die Jugendlichen nicht, wir feiern mit Ihnen den Schritt ins Erwachsenenleben.

 

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